Mittwoch, 25. Februar 2015

#myspringessentials mit FrauEmma

Nach elendig langer Grippephase brauchte ich ganz ganz dringend etwas extrem frühlingshaft Frisches in meinem Kleiderschrank. Und nachdem mir aufgefallen war, dass bis auf einen Rock alle meine Punkte dem Aussortieren zum Opfer gefallen waren, schlug ich zu.

Graublau.
Große weiße Punkte.
Weich fallend.
Das ist MEIN Frühling.
Und Frau Emma, diesmal in der Blusenversion, ist weiterhin MEIN Schnitt.

linked with MMM
Damit bin ich zwar noch nicht immer 100% fit, aber allein die Fotos im Sonnenlicht durchfluteten Wohnzimmer haben mich wieder ein wenig optimistischer gestimmt.

Und dann lauerte da die letzten drei Wochen noch mein nächster Beitrag für #myspringessentials. Damit tue ich mir diesmal ehrlich gesagt sehr schwer. In meinem ersten Beitrag habe ich anscheinend all mein Pulver verschossen. All meine Ideen habe ich niedergeschrieben, der Kleiderschrank ist neu strukturiert und ich habe meine Farbpalette definiert. Und nun?

Nun geht es für mich ans Festigen. Ich habe meine Basis nochmals überarbeitet und ihr die ersten Neulinge (mit Sternchen gekennzeichnet) hinzugefügt. Die Schere kennzeichnet MeMade-Teile und Tücher und Schuhe machen die Übersicht nun komplett.



Die Schuhe sind ein leidiges Thema für mich. Meine Füße entsprechen nämlich nicht den gängigen Normen. Sie haben Knubbel, wo keine sein sollten und sind größer als ich sie gern hätte. Mit diesen Voraussetzungen kollidieren sie mit meinen Vorstellungen von entzückenden kleinen schmalen Schühchen. Sollen meine Schuhe bequem sein, sehen sie immer überdimensional groß aus. Nur ganz ganz selten finde ich Ausnahmen und schlage dann auch gleich zu. Diese Ausnahmen sind die Stiefel links außen und die Sandalen rechts. Am liebsten würde ich im Frühjahr und Herbst immer direkt von dem einen zum anderen Paar wechseln. Und am liebsten hätte ich genau diese Schuhe in verschiedenen Farben .. Auch ein Grund, warum ich mich irgendwann mal darin versuchen werde, meine eigenen Schuhe zu fertigen.

So wie ich bei den Schuhen wohl für immer und ewig meine Nische suchen werde, scheine ich auch in anderen Bereichen meiner Capsule Wardrobe diesen Weg zu gehen. Es gibt immer mehr als eine Schublade.

Bei den Farben zum Beispiel. Da bin ich wohl doch kein eindeutiger Sommer. Eher bin ich ein frühlingshafter Sommer. Glaube ich zumindest. Ich kann mir zwar viel anlesen, aber sicherer werde ich dadurch nicht. Ob meine Vermutungen stimmen werde ich dann hoffentlich bei der Farbberatung beim Nähcamp erfahren. Bis dahin lasse ich weiterhin das Gefühl entscheiden.

Als ich mich dann mit meiner Körperform auseinander setzte, begann das gleiche Spiel von vorn. Es scheint, als ob ich eine bananige (H-Typ) Sanduhr (X-Typ) bin.

Ich bin nicht so üppig wie die Sanduhr, aber auch nicht so schlaksig wie die Banane. Ich habe ein Taille, aber zu kurze Beine, als dass ich mit den Proportionen etwas anfangen könnte.

Man mag denken, schön, dann bin ich eben kein Stenotyp und kann mich vielfältiger kleiden und neu erfinden. Ich aber denke, Mist, da muss ich ja schon wieder bei jeder Farbe und jedem Kleidungsstil überlegen, ob es denn passt. Manchmal hätte ich einfach gern eine Schublade, die ich öffnen kann, wie mir beliebt, und mit der ich immer richtig liege.

Analog zu Elke und Lena habe auch ich mich für weitere Erkenntnisse in enger Kleidung fotografiert und mein Körper in acht kopfgroße Sektionen unterteilt.



Grundsätzlich bin ich mit dem Resultat zufrieden. Dass meine Beine im Verhältnis "zu kurz" sind, war mir zwar bewusst, hat aber Dank meiner Größe von knapp 1,80m keine großen Auswirkungen. Das einzige, was für mich hier aufschlussreich war, ist, dass meine Shirts am besten kurz über der Hüfte enden sollten - bei meiner heutigen Bluse habe ich mit einem Unterziehshirt nachgeholfen - ..


.. und meine Röcke auf oder kurz über dem Knie. Hier schön beim Libellenrock zu sehen - mit meinen Lieblingssandalen.

Ich freu mich ja schon sooooooooo auf luftige Kleidung ..

Die Modeflüsterin gibt auch hier wieder hilfreiche Tipps für die verschiedenen Körperformen. Da finde ich mich zum Großteil im X-Typ wieder. Die folgenden Tipps würde ich bei meinen nächsten Nähplänen im Hinterkopf behalten:

Zeigen Sie Ihre schmale Taille!

Vermeiden Sie formlose oder zu weite Kleidung!

Halsferne, aber nicht zu tiefe Ausschnitte betonen Ihr tolles Dekolleté.

Vermeiden Sie zusätzliches Volumen an Bauch und Hüfte!

Tragen Sie Hosen und Röcke möglichst taillenhoch!

Wählen Sie eine vorteilhafte Saumlänge bei Oberteilen!

Wichtig: Zeigen Sie entweder Bein oder Dekolleté – niemals beides!

Das Geheimnis Ihres optimalen Stils liegt in der Stoffwahl.

Monochrome Outfits verschlanken und vergrößern Sie deutlich.
(Quelle: die Modeflüsterin, derX-Typ)

Für den nächsten Beitrag plane ich meine einzelnen Basisteile untereinander zu kombinieren. Ich bin gespannt, wie weit ich damit komme und ob ich mein Ziel einer vernetzten Garderobe erreicht habe. Zwei Tage danach geht es dann zum Nähcamp. Dort werde ich dann entweder bestätigt oder all das, was ich mir erarbeitet habe, wird wieder verworfen. Ich bin gespannt!


Zum Abschluss bleibt mir noch zu sagen: Wir, Lena, Elke und ich, freuen uns sehr über all Eure Kommentare, Anregungen und Wünsche, aber am meisten darüber, dass sich schon mehr als 10 Bloggerinnen bei Elke verlinkt haben. Uns ist bewusst, dass ein "Mitmachen" in diesem Fall eine ganz besondere Herausforderung darstellt, da nicht mal eben ein bestimmter Schnitt genäht werden soll, sondern manchmal eine ganze Lebenseinstellung hinter den #myspringessentials hängt.

Nächste Woche wird Elke wieder einen inspirierenden Beitrag schreiben. Dann habt Ihr auch wieder die Chance Euch zu verlinken.

Seid ganz lieb gegrüßt,

Sindy


Wenn Ihr das Thema rund um die Figurtypen noch vertiefen wollte, dann findet Ihr hier weitere Anregungen:
Die Modeflüsterin: Der goldene Schnitt.
Die Modeflüsterin: Welcher Figurtyp bin ich?
Vipdress: Welchem Figurtyp entspreche ich?

Mittwoch, 11. Februar 2015

#myspringessentials: Das Audrey-Streifenshirt und ich

Gestern hat uns Elke auf stilistisch höchstem Niveau Ihre Ideen zu #myspringessentials präsentiert. Schaut unbedingt noch bei ihr vorbei, wenn Ihr es noch nicht gesehen habt. Vielleicht wollt Ihr Euch ja auch mit Euren Ideen verlinken? Wir freuen uns auf Euch! <klick>

Auch wenn mein nächster großer Beitrag noch ein wenig Zeit hat, plane ich natürlich meine aktuellen Nähprojekte nur noch mit Blick auf meine zentrale Garderobe. Alles was jetzt kommt, soll zu meinem Bestand passen, ihn sinnvoll erweitern und sich am besten mit allem kombinieren lassen.

Als erstes durfte ein Streifenshirt alá Adrey Hepburn einziehen. Dunkler Untergrund mit weit auseinander liegenden weißen Streifen. Nicht zu unruhig, nicht zu hell und doch Streifen. Uuuuuund *trommelwirbel* mit meinem ersten verstürztem Ausschnitt nach dieser Anleitung. Nicht perfekt gelungen, aber fürs erste Mal bin ich zufrieden.


Kombinieren lässt es sich genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Ein wenig feiner mit Strickjacke und sportlich mit Jeansjacke (die sich letzte Woche kreiselnd zu #myspringessentials gesellen durfte).


Leider, leider, leider, leider, leider .. ist mir das Shirt zu groß .. Ich könnt heulen.
Gerade bewege ich mich mit meinem Gewicht (ungewollt) nahe an der Grenze zum Untergewicht und schaffe es, Dank dem gesunden Verzicht auf Zucker und Weißmehl, einfach nicht signifikant zuzunehmen. Grundsätzlich ok und nicht bedenklich, hätte ich doch nur vorher mal meine Maße mit dem Grundschnitt abgeglichen. Grrr ..

Also auf in eine weitere Streifenrunde und ab zu RUMS.

Mittwoch, 4. Februar 2015

#myspringessentials

Nachdem Lena letzte Woche mit einem grandiosen Auftakt, unser kleines feines Projekt #myspringessentials eröffnet hat, darf ich Euch heute (ein bisschen) aufgeregt meine Gedanken präsentieren.

Aber zuvor noch fix eine schöne Kombination, die sich bereits aus den Überlegungen zu unserm kleinen Projekt ergeben haben. Ein feines Zitronengelb zu einem einfachen grauen Shirt. Das hätte ich wohl vorher so nicht kombiniert.

Linked with MeMadeMittwoch / Tutorial bei Steffi
Aber nun zum eigentlichen Thema.

In meinem Kopf wimmelt es seit Tagen nur so vor Ideen und Ansätzen zu #myspringessentials. Allein der Ausblick, dass ich es wirklich schaffen könnte, meinen Kleiderschrank so zu strukturieren, dass alles zusammen passt und einen homogenen Look ergibt, ließ mich stundenlang recherchieren und nachgrübeln.

Eine capsule wardrobe - ein Kleiderschrank der aus wenigen fein ausgewählten und auf einander abgestimmten Kleidunggstücken besteht - basierend auf meinem Signature Look. Wow. Das wäre es!

Aber wie macht man das? Wenn es so einfach wäre, würde es dann nicht jede(r) so machen?

Es gibt unendlich viele Ansätze. Einfach. Kompliziert. Umständlich. Ich habe viel gelesen und bewertet und mich dann doch auf den Ursprung (allen Übels) besonnen: meinen eigenen Kleiderschrank und den fehlenden "Signature Look". Letzteres ist mein großes Thema und Ziel. Weswegen mich wohl auch der Artikel Developing a Signature Look: The Complete Guide {Part I und II} von into-mind am meisten angesprochen und berührt hat.

Der Weg zum Signature Look ist klar und präzise (nur die Reihenfolge habe ich geändert):

1. the list of elements 
2. the colour palette
3. the mini mood board that represents the aesthetic feel of your style concept

Mir ist schnell aufgefallen, dass ich zwar ein paar wesentliche Bestandteile meines Kleiderschrankes spontan benennen könnte, aber überhaupt kein Gesamtbild im Kopf habe. Ich weiß, dass ich eher sportlich angezogen bin und mich in Blau und Grau am wohlsten fühle. Aber ob das alles zusammen passt, konnte ich nicht sagen.

Also beschloss ich, dass ich das als erstes ändern müsste. Ich sortierte, wie generell empfohlen, meinen Kleiderschrank im ersten Schritt aus. Da ich schon länger sehr bewusst mit dem Thema umgehe, war das schnell erledigt. Alles was nicht mehr richtig passte (darunter leider sehr viel Selbstgenähtes aus der ersten Nähzeit ..) oder mir noch nie stand, durfte den Schrank verlassen. Schnell und entschlossen. Die Zeit der Schrankleichen ist nun endgültig vorbei.

Falls Ihr nicht so entschlossen seid, finde ich diese Grafik sehr sinnvoll.

fashioninfographics


Übrig blieben 44 Kleidungsstücke (und 2 Winterjacken, die ich für den Frühling jetzt einfach mal frech vernachlässige). Diese fotografierte ich und stellte sie in einzelnen Kategorien zusammen.

Jetzt wird es spannend. Ich offenbare Euch tatsächlich meinen kompletten Kleiderschrank! Hier wird nix geschönt. Das sind alles harte Fakten. (klick macht größer)










Im zweiten Schritt markierte ich die Teile, an denen ich wirklich hänge. Entweder passen diese besonders gut, lassen sich besonders gut kombinieren oder spiegeln einfach den Stil wider, den ich erreichen möchte.
Ihr seht schon, die gelbe Strickjacke vom Eingangsoutfit, war erst einmal nicht dabei ..

24 Kleidungsstücke blieben übrig, die nun meine Basis bilden.
Die nicht markierten bekommen eine zweite Chance und bleibe erst einmal Bestandteil meines Kleiderschrankes. Und dem aufmerksamen Leser fällt auf, dass sich auch noch ein paar nicht markierte Kleidungsstücke zur Basis gesellt haben. Das liegt an der Bewegung, die sich entwickelt, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Neue Ideen und Einflüsse werden meine Ergebnisse sicher immer wieder einmal auffrischen.



24 Basis-Kleidungsstücke: 42% secondhand, 33% memade, 25% gekauft

- 1 Lederjacke (1 gekauft)
- 1 Pullover/Sweatshirt (1 memade)
- 6 Strickjacken (6 secondhand)
- 7 Shirts (6 memade, 1 gekauft)
- 1 Kleid (1 gekauft)
- 4 Röcke (2 memade, 2 secondhand)
- 4 Hosen (3 gekauft, 1 secondhand)

Gemäß einer Empfehlung von Pocket Style "all you need is":

- 3 Jacken
- 2 Jackets bzw. Strickjacken
- 3 Pullover
- 7 Shirts / Langarmshirts / Tops
- 1 Kleid
- 3 Röcke
- 4 Hosen

Verglichen mit meinem Ergebnis sieht das doch schon mal gar nicht so schlecht aus.

Vor allem mag ich sehr, was ich da sehe. Die 24 Kleidungsstücke sehen zusammen sehr homogen und stimmig aus. Es fühlt sich für mich sogar schon ein klein wenig wie Frühling an. Auch die Farbpalette passt zu meinen Vorstellungen.
Zwar bin ich mir mittlerweile nicht mehr so sicher bin, ob ich nun Sommer oder Frühling oder ein Mischtyp bin, aber da bringt dann die Farb- und Typberatung zum Nähcamp hoffentlich Klarheit. Bis dahin lass ich mein Gefühl sprechen.


Alle Teile würde ich genauso wieder nähen oder kaufen. Ein für mich überraschendes Ergebnis und eine tolle Ausgangslage für meinen Signature Look.

Und nun? Wohin geht die Reise? Was ist denn mein Signature Look? Gute Frage .. Und was macht man, wenn man nicht weiß, was man will?

Man legt ein Mood Board an und visualisiert seine Vorstellungen. Pinterest ist da ja der perfekte Partner. Ich sammelte einfach drauf los: Ouftits, Styles, Farben und Bildausschnitte. Alles was mich ansprach. Im Hinterkopf immer all das was ich in meiner aktiven Nähzeit über mich gelernt hatte: Klein und fein gemustert. Nichts Extravagantes. Schlicht mit dem gewissen Etwas. Unaufgeregt. Stimmig.

Am Ende kristallisierte sich ein Stil mit den folgenden Elementen heraus:

Casual classic. Monochrom. Französisch. Ein wenig New Girl. Ein bisschen Audrey Hepburn. Und viele feine Basics, aufgewertet durch vereinzelte Highlights. Sportlich feminin, aber niemals zu verspielt. Jeans. Blümchenkleider sportlich kombiniert.

Um diesen Stil für #myspringessentials weiter verfolgen zu können, hab ich folgende Näh- und Kaufpläne aufgestellt.

Shirts (memade)
- uni: weiß, schwarz, hellgrau, dunkelblau für einfache Outfits und ..


- .. für meine gemusterten Röcke


- ein dunkelblaues Shirt mit weißen Streifen.
Seit ich mich ein wenig mit Adrey Hepurns Stil auseinandergesetzt habe, MUSS das in meinen Schrank einziehen.





Kleider:
- 1-2 mit feinem Muster, tailliert und Gürtel (memade)




Rock
- dunkelblau Midilänge (memade mit Stoff aus diesem Kleid)



Jacken
- Jeansjacke (secondhand)
Ich vermute, dass sie viele meiner Outfits komplettieren könnte, aber sicher bin ich mir nicht. Zum Blümchenkleid könnte ich sie mir sehr gut vorstellen.

Kendieveryday


Accessoires
- Schicke Tasche(n) (memade)

pin
via pinterest


- passende Tücher (memade)

Meine aktuellen Tücher sind ok, aber definitiv ausbaufähig. Ein großes graues wäre schön.



Damit bin ich für einen ersten Termin zu #myspringessentials bestimmt ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. So tief wollte ich noch gar nicht eintauchen. Aber das Thema hat mich so gefesselt, dass ich einfach alles aufschreiben musste.

Nun bin ich gespannt, was Ihr zu meinem Beitrag sagt und ob wir neben Suse, pedilu und kugelig noch weitere Teilnehmerinnen inspirieren können mitzumachen. Wir würden uns sehr freuen, mehr von Euren Ideen zu #myspringessentials zu erfahren.

Nächste Woche stellt dann Elke von ellepuls Ihre Ideen und Gedanken vor. Ich freu mich schon so.

Habt noch eine schöne Woche!

PS:
Inspirierendes zum Nachlesen:
Mix and Match
into-mind seasonal style concept
into-mind signature look I, II
Colette Wardrobe Architect
Linksammlung bei Wardrobe Minimalism

Donnerstag, 29. Januar 2015

Liebelings Raffkleidchen stellt sich vor und ein Gewinnspiel

Ich durfte wieder bei Liebling Probe nähen.

Diesmal hat sich Florentine ein Raffkleidchen (das gab es, glaube ich, schon) mit verschiedenen Rockvarianten (das ist neu) ausgedacht.

Da hier ständig gemault wird, dass das große Kind nur gaaaaaaaanz wenige Kleider hat, war es eine schöne Gelegenheit, den Schnitt zu testen und dabei noch jemanden ganz arg glücklich zu machen.


Im ersten Schritt habe ich mich erstmal ganz sehr glücklich gemacht. Ich hab die wunderbaren Vögel im stoffbüro-Sale ergattert und dann auch gleich noch den letzten Rest des Streifenjerseys dazubekommen. Ich liebe Nosh-Stoffe. Und ich liebe diese Kombination.


Aber nun zum Kleid: Es wird an der Seite gerafft und kann damit als langes Kleid oder Tunika getragen werden. Je nach Lust und Laune. Und die ist ja wirklich manchmal vielfältig bei den kleinen Ladies. Perfekt also, solche Varianten in einem Schnitt zu haben.


Wir sind ganz klar, die Lange-Kleid-Fraktion. Hier wird also selten gerafft.


Ich mag aber den Schnitt sehr und werde ganz sicher dem kleinen Mädchen im Haus auch noch eines nähen.

Bis ihr selber dieses absolute Must-Have einer jeder Mädchengarderobe nähen könnt, müsst ihr euch aber noch bis Sonntag ein klitzekleines bisschen gedulden. Dann öffnen sich nämlich die Verkaufstüren für das LiebElings Raffkleidchen 2.0 auf Dawanda. Um euch die Warterei aber ein wenig zu versüßen, dürfen wir Probenäherinnen bereits ab heute eines von LiebElings genialem Raffkleidchen – eBook VORAB verlosen. Ist das nicht toll???


Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am Samstag, den 31. Januar 2015 um 18:00 Uhr. Anschließend wird vom Zufallslos der Gewinner gezogen und hier bekannt gegeben.

Alles was ihr dafür tun müsst:

Ich würde mich über ein bisschen mehr Trubel auf meiner Facebook-Seite freuen. Deswegen verlose ich das ebook unter allen, denen Ms Fishers und Lieblings Seite gefällt. Ein Extralos gibt es für alle, die unter diesem Eintrag einen netten Facebook-Kommentar hinterlassen und mir verraten, welche Variante sie nähen und welche Stoffkombination sie verwenden würden.

Wer keinen Facebook-Account hat (was ich gut verstehen kann!!), der darf natürlich auch mit einem Kommentar unter diesem Beitrag in den Lostopf hüpfen.

Ich wünsche Euch viel Glück!




Mittwoch, 28. Januar 2015

MMM im türkis-grünen FrauEmma-Alltagswunder

Hui, heute startet #myspringessentials mit dem ersten Beitrag zu Gedanken und Zielen bei fantantisch. Ich bin schon soooo gespannt, wie Lena sich dem Thema nähert.

Bei mir dreht sich derzeit fast alles um dieses Thema. Am Montag gönnte ich mir einen gammeligen Geburtstagstag und, viele werden jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, habe meinen Kleiderschrank entmistet und das Überbleibsel fotografiert. Ich bin ein sehr visueller Typ und finde es großartig, meinen Kleiderschrank nun auf meinem Bildschirm ansehen und zusammenstellen zu können. Für mich ein richtiger Aha-Effekt. Aber dazu dann nächste Woche Mittwoch mehr.

Heute möchte ich eine weitere FrauEmma zeigen. Türkis-grün mit langen Ärmeln und ein bisschen auf Taillenhöhe verlängert.


Ich liiebe diesen gefälligen Ausschnitt und werde wahrscheinlich noch zig Varianten nähen müssen. Leider leider passt die Emma für mich so gar nicht zu meinen Röcken, sonst wäre es wohl DER Schnitt für mich. So gehe ich weiter auf die Suche nach schönen Alternativen und lass mich bei Steffis T-Shirt-Bausteinen von einfachen Shirt-Ideen inspirieren.

linked with MeMadeMittwoch
Das einzige, was mir nicht gefällt, ist der Stoff vom Berliner Maybachufer. Ich hab noch ein paar Reste im Schrank, die ich natürlich aufbrauchen werde, aber es ist schon länger Schluss mit diesen billigen Sachen. Da ärgere ich mich am Ende noch mehr, als bei billigen Kaufteilen. All die Arbeit, die drin steckt und dann fangen die Nähte an zu reißen, der Stoff beult oder es pillt wie verrückt. Nee. Damit ist Schluss. Alles was neu reinkommt, muss eine gewisse Qualität haben, die dann natürlich mehr kostet, aber auch hält, was sie verspricht.

Shirt
Schnitt: FrauEmma von schnittreif
Stoff: Jersey vom Maybachufer
Kosten: lächerliche 6,- Euro
Fertigungsdauer: 1h
Änderungen: auf Taillenhöhe 5cm verlängert
Schwierigkeitsgrad: einfach
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Jep!


Montag, 26. Januar 2015

T-Shirt-Bausteine bei herzekleid

Heute darf ich mit meinem tollen neuen Shirt Gast bei Steffi sein. Bei ihr dreht es sich die nächsten zwei Woche um einfache Shirts mit dem gewissen Etwas.

Fragt Ihr euch, wie man ein einfaches Shirt ein bisschen aufwerten kann, ohne gleich große Nähkünste anzuwenden? Dann seid Ihr dort genau richtig.

Ich hab mich für eine dekorative Schleife entschieden.


Klickt Euch doch mal rüber und erfahrt mehr über Steffis wundervolle Aktion: T-Shirt-Bausteine.

Mittwoch, 21. Januar 2015

#myspringessentials

Schon lange verfolge ich Monikas Aktionen rund um, das von ihr entworfene Baukastenkleid "Else". Lange war ich mir nicht sicher, ob eine der vielen Varianten zu mir passen würde. Dann rief Monika zum Probenähen für die weiblicheren Größen auf und ich hatte spontan meine liebe Zimt&Zucker Geschäftspartnerin im Kopf. Fix angemeldet und los ging's.

Als ich überlegte, welche Variante ich nehmen sollte, fiel mir die Variante mit Tunnelzug und U-Boot-Ausschnitt auf. Sie blieb dauerhaft hängen, so dass ich mir schlussendlich den Schnitt in meiner Größe kaufte. Und wie es manchmal so ist, lief mir dann auch gleich noch der passende Stoff über den Weg. Taubenblau. Nicht zu hell, nicht zu dunkel. Viskose. Nicht zu flutschig, nicht zu fest. Perfekt.

Und da ist sie, meine erste Else.


Mit U-Boot-Ausschnitt. Ohne Tunnelzug. Dafür mit Gürtel. Ein bisschen kürzer. Und super bequem.


Alltagstauglich und doch besonders.


Und nahezu unendlich kombinierbar.

Kombinierbar. Alltagstauglich. Wichtige Punkte, die mich immer wieder beschäftigen, wenn ich selbst nähe und die ich hier schon oft thematisiert habe.

Letzte Woche entwickelte sich eine ähnliche Diskussion bei Elke - Elle Puls - auf Facebook. Wir tauschten Ideen, Lena -fantantisch -  kam hinzu und am Ende stand fest, wir rufen eine gemeinsame Aktion ins Leben.


Um was es gehen soll?

Um unsere Frühlingsgarderobe.

Bewusst gewählte Kleidungsstücke. Passende Farben. Stilvolle Muster. Und vor allem, so wenige Kleidungsstücke wie möglich. Weniger ist mehr. Alles miteinander kombinierbar. Alles in einem bestimmten, unserem Stil.

ElkeLena und ich werden in drei Etappen beschreiben, wie wir vorgehen. Wir bewerten all die Ideen im Internet und finden unseren eigenen Weg zu #myspringessentials.


Euch laden wir herzlich ein, uns zu begleiten und inspirieren zu lassen. Oder habt Ihr direkt Lust bekommen mitzumachen? Noch besser! Dann könnt Ihr Euch zu jedem Beitrag in einer Link-Party verlinken.

Wir freuen uns auf Euch und Eure Ideen!

Nächste Woche Mittwoch geht es bei Lena von fantantisch los. Ich bin gespannt!

linked with RUMS

Dienstag, 20. Januar 2015

Blümchenshirt in Sommerfarben

Letztens ist mir aufgefallen, dass ich sehr sehr schnell zu gepunktetem Stoff greife. Vor allem bei Jersey. Ich mag gern kleine Muster, die nicht so präsent sind. Aber da was Erwachsenes zu finden, ist wirklich eine Herausforderung. Ich war schon kurz davor, doch lieber zu einem uni-farbenen Stoff zu greifen, als mir dieser hier in die Hände fiel.


Der Grundton ist grau (yeah!) und auch wenn es wirklich viele Blümchen sind, so tragen sie dank der gemäßigten Farbgebung nicht so sehr auf. Besonders gut gefallen mir natürlich die türkisen und dunkelblauen Farbtupfer, die dieses Shirt zu einem schönen "Sommershirt" machen.

Genäht habe ich es nach meinem Grundschnitt, den ich wieder angepasst habe. Auch jetzt, ist immer noch Verbesserungspotential erkennbar. Also werde ich ihn für das nächste Shirt wieder anpassen. Mal sehen, wie lang das noch so gehen wird.

Das Bündchen am Halsausschnit gefällt mir auch noch nicht so richtig. Es entstehen viel zu viele Falten und ich fühle mich bestätigt, dass mir die Versäuberung mit Jerseystreifen besser gefällt als die mit Bündchenware. Jersey ist aus meiner Sicht eleganter und trägt nicht so auf. Irgendwie harmonieren wir beide besser.

[edit] Elke von Elle Puls riet mir in einem der Kommentare zu einem verstürzten Ausschnitt. Dazu habe ich diese Anleitung bei pattydoo gefunden und werde sie gleich heute Abend ausprobieren.


Der Rücken ist ok so. Es werden immer ein paar Falten bleiben. Wichtig für mich ist, dass sie im Lendenbereich im Rahmen bleiben und mein Hohlkreuz nicht betonen.


Kurz und knapp ein schönes einfaches Shirt, welches sich wunderbar zu Jeans oder einfarbigen Röcken kombinieren lässt.

Shirt
Schnitt: eigener Grundschnitt
Stoff: Jersey Eilika (z.B. über dawanda)
Kosten: ca. 15,- Euro
Fertigungsdauer: 1h
Änderungen: Armausschnitte verändert
Schwierigkeitsgrad: einfach
Werde ich den Schnitt noch einmal nähen? Jep

PS
Als ich den Stoff bei dawanda raussuchte, ist mir noch dieser Stoff aufgefallen:


Wahrscheinlich wechseln nun die Blümchen die Punkte ab ...

Montag, 5. Januar 2015

Auf in ein neues Bloggerjahr!

Ein neues Jahr. Ein neues Glück!?

Ich bin eigentlich nicht der Typ für große Sentimentalität am Ende des Jahres. Und doch ertappe ich mich gerade immer wieder, wie ich für mich überlege, was ich dieses Jahr erreichen möchte und was alles tolles vor mir liegt.

Aber zu einem Ausblick gehört natürlich auch ein Rückblick.

2014 war ein sehr zwiegespaltenes Jahr. Wir haben gelernt, dass alles Positive auch eine Kehrseite hat. Wir haben endlich unser Haus fertiggestellt, mussten aber im nächsten Schritt erst einmal wieder als Familie zusammenwachsen. Zwei Jahre haben wir aktiv umgebaut. Ein Jahr sehr extrem, so dass wir liebsten Mann und Papa so gut wie nie sahen. Ein Jahr ist nicht lang, aber es reicht, dass jeder anfängt sein eigenes Leben zu leben. Das fängt bei einfachen Planungen an und hört bei der einseitigen Kindererziehung auf. So fuhren wir im August, kurz nach dem Umzug, eine Woche in den Urlaub. Das Baby war wundervoll, das große Mädchen drehte komplett durch und wir mussten lernen 24h zusammen zu sein und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Unendlich viele Macken des Anderen fanden den Weg zurück ins Bewusstsein und verlangten unser gegenseitiges Verständnis. Am Ende malte die Große ein Bild von uns allen, auf das ich den Wunsch schreiben sollte, dass Mama und Papa nicht mehr so oft streiten. Puh. Das saß. Aber wir haben gekämpft und gewonnen. 2014 schließen wir als intakte Familie mit unendlich vielen glücklichen Momenten in den eigenen vier Wänden.



Zimt&Zucker ist erfolgreich angelaufen. Es machte irrsinnig viel Spaß das kleine Label zusammen mit meiner lieben Freundin aufzubauen, aber es kostet auch wahnsinnig viel Kraft. Ich musste erst den Weg finden, nicht nur noch für das Label zu leben, egal wie viel mir daran liegt. Und wir mussten als Geschäftspartner zusammenfinden. Auch nicht einfach, wenn zwei starke Frauen aufeinander treffen. Aber auch hier hat sich alles toll zusammengefunden. Es gibt noch viel zu optimieren und wir sind noch lange nicht dort, wo wir sein möchten, aber es macht immernoch Spaß. Das ist die Hauptsache.

Für 2015 wünsche ich mir wieder mehr Zeit für mein kleines Paradies hier zu haben. Ich mag es hier zu sein und zu schreiben. Am 12. Januar sind es tatsächlich schon vier Jahre. Wahnsinn. Wenn man überlegt, dass ich eigentlich über meine gelesenen Bücher schreiben wollte, dann bei kleinen DIYs landete und schließlich seit zwei Jahren meine Kleidung fast ausschließlich selbst nähe und hier zeige. Spannend, diese Entwicklung hier so mitverfolgen zu können und festzustellen, dass ich mich meist für die Nähmaschine entscheide, anstatt zu lesen.

Mittlerweile ist das Nähen für mich tatsächlich der kreative Ausdruck geworden, nachdem ich so lang gesucht habe. Schon immer wollte ich kreativ bzw. mit den Händen aktiv sein. Holz war funktionell genug, erschloss sich mir nicht. Papier war zu künstlerisch. Auch alle anderen Versuche scheiterten. Im Nähen vereinen sich für mich beide Aspekte perfekt. Die Kette: Idee, Stoff, Schnitt, Nähen und das Geschaffene tragen bzw. den Kindern anziehen ist genau meins. Ich schaffe etwas, was ich dann selbst im Alltag nutzen kann.


In den letzten Wochen habe ich auf verschiedene Wege einige Menschen kennengelernt, die, ohne, dass ich das wusste, mein Blog schon lang verfolgten und begeistert waren, was ich alles so umsetze und zeige. Das war ein riesen Motivationsschub, da ich oft zweifle, ob das hier überhaupt jemanden interessiert.

So starte ich hoch motiviert in das neue Bloggerjahr und bin gespannt, wohin die Reise geht!

Ich freue mich, Euch dabei zu haben und wünsche Euch ein gesundes und glückliches neues Jahr.



Mittwoch, 3. Dezember 2014

Liebeling Tausendsassa

Babys in Overalls kann ich einfach nicht widerstehen. Das ist ja so so süß, oder?


Die Farbgebung habe ich inspiriert von dem Schlafanzug der Großen gewählt. Diese Kombination hat es mir einfach angetan. Schlicht gestreift und als kleines Highlight die pinken Details. Hach ..




Und praktisch sind die Overalls noch dazu, finde ich. Nachdem der kleine Streifling entstanden war, hat ihn das Baby den ganzen Tag und die darauffolgende Nacht nicht mehr ausgezogen. Für Drinnen und zum Schlafen war sie super angezogen. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Und für Draußen hab ich einfach noch eine Schicht drüber gepackt. Da verrutscht nix und alles bleibt wo es ist. Perfekt.

Genäht habe ich den Overall in einer Probenäh-Runde von Liebeling. Der Schnitt heißt Tausendsassa und wird bald auf der Seite von Florentine erscheinen.

Aber eigentlich kann der Overall gar nicht widergeben, was dieser Schnitt alles beinhaltet. Er ist ein wahrer Tausendsassa. Wenn man den gekauft hat, braucht man nichts anderes mehr bis Größe 92.


Kleid, Hose, Sweatshirt, Overall .. und noch vieles mehr, ist alles in einem ebook inbegriffen. Da braucht man nicht lang überlegen. Zugreifen liebe nähverrückten Mamas!

Und für die, die doch noch überlegen, macht doch einfach bei unserem kleinen Gewinnspiel mit. Jeder Kommentar zu diesem Post bekommt ein Los, um dieses tolle ebook zu gewinnen. Ausgelost wird dann pünktlich zum Nikolaus am 6.12.2014.

Ich wünsche Euch viel Erfolg und eine schöne Vorweihnachtszeit!

Im Blog bleibt es weiterhin ein wenig ruhiger. Der Shop floriert und es ist noch so einiges zu tun. Ihr glaubt ja nicht, wie viel Spaß das alles macht!!

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